Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan (Taijiquan, kurz: Tai Chi) ist eine traditionelle chinesische Kampf- bzw. Bewegungskunst.

Tief verwurzelt in der traditionellen chinesischen Medizin, in der daoistischen Philosophie und den chinesischen Kampfkünsten liegt das Hauptaugenmerk auf der Gesunderhaltung und dem Ausgleich von Körper und Geist.

Ein wichtiger Bestandteil der Tai Chi Chuan Praxis ist das Erlernen und Üben von festgelegten Bewegungsabfolgen (Formen), deren Figuren ruhig, fließend und konzentriert ausgeführt werden.

Über die Form werden zum einen wichtige Prinzipien und Techniken vermittelt und verinnerlicht und zum anderen die Muskulatur auf sanfte Art gekräftigt, Blockaden abgebaut, der Geist beruhigt und der Qi-Fluss angeregt und ausgeglichen.

Neben dem Formtraining sind Qigong (Chi Kung), Atemübungen, die daoistische Meditation sowie Partnerübungen (Tui Shou) und Waffenformen weitere Bestandteile des Tai Chi Trainings.

Warum Tai Chi oder Qigong praktizieren?

Regelmäßiges Praktizieren von Tai Chi und Qigong hat eine Vielzahl von positiven Wirkungen auf Körper und Geist:

Es entspannt die Muskulatur, stärkt den Rücken, richtet den Körper auf, verbessert das Koordinationsvermögen, reguliert und vertieft die Atmung, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, senkt Stress, sorgt für Ruhe und Ausgeglichenheit, verbessert das körperliche und mentale Wohlbefinden.

Der authentische Yang Stil der ITCCA

Der Yang Stil ist einer der großen Familien Stile im Tai Chi Chuan und geht auf den Yang Luchan (1799 – 1872) zurück.

Die International Tai Chi Chuan Association (ITCCA) wurde in den 1970ern von Yang Shou-Chung (1910 – 1985), Urenkel von Yang Luchan  und seinem dritten Meisterschüler Chu King-Hung gegründet mit dem Ziel, dass authentische Tai Chi Chuan der Yang Familie in all seinen Facetten zu bewahren und weiterzugeben.

Mehr über die ITCCA und Meister Chu King- Hung erfahren Sie unter www.itcca.com.