Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan (Taijiquan) ist eine chinesische Bewegungs- bzw. Kampfkunst, die Aspekte der Gesunderhaltung, der Meditation und der Selbstverteidigung in sich vereint.

Das Herz des Tai Chi Chuan Trainings ist das Laufen der sogenannten Form, eine festgelegte Bewegungsabfolge, deren Figuren ruhig, fließend und konzentriert ausgeführt werden.

Durch das langsame und konzentrierte Bewegen während des Formlaufens kann der Körper entspannen und der Geist zur Ruhe kommen. Die Muskulatur wird auf sanfte Art gekräftigt, Blockaden werden abgebaut, der Körper kann sich öffnen und aufrichten. Die Atmung wird tief und ruhig, der Chi-Fluss angeregt und ausgeglichen.

Neben dem Formlaufen sind Meditations-, Atem- und Energieübungen (Chi Kung / Qi Gong) sowie verschiedene  Partnerübungen (Tui Shou) und Waffenformen (Schwert, Säbel) wesentlicher Bestandteil des Tai Chi Trainings.

Jede dieser Übungen  wirkt auf unterschiedliche Weise, trainiert unterschiedliche Aspekte und sorgen so zusammen für ein tieferes Verständnis von Tai Chi Chuan.

Tai Chi Chuan bietet somit ein wunderbares und effektives Training zur Stärkung und Schutz der eigenen Gesundheit und zum Ausgleich von Körper und Geist.

Der authentische Yang-Stil der ITCCA

Der Yang-Stil geht zurück auf Yang Luchan (1799-1872) und die Yang Familie, welche über Generationen maßgeblich an der Entwicklung und der Verbreitung von Tai Chi Chuan beteiligt waren.

In dieser Tradition wurde in den 1970ern die International Tai Chi Chuan Association (ITCCA) von Yang Shou-Chung (1910 -1985), Urenkel von Yang Luchan, und seinem dritten Meisterschüler Chu King-Hung gegründet, mit dem Ziel das Yang-Stil Tai Chi Chuan lebendig weiterzugeben und zu pflegen.

Mehr über die ITCCA und Meister Chu erfahren Sie unter www.itcca.com.