Ein chinesisches Sprichtwort besagt:
"Wer Tai Chi Chuan regelmässig übt, erlangt die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen."

Tai Chi Chuan (Taijiquan)
Die Wurzeln des Tai Chi Chuan
Tai Chi Chuan hat seine Wurzeln in der taoistischen Philosophie, in der traditionellen chinesischen Medizin und in den chinesischen Kampfkünsten. Der Legende nach beobachtete im China des 12. Jahrhunderts der taoistische Mönch "Chan San-Feng", einen Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich. In den Bewegungen der Tiere erkannte er das Wechselspiel der beiden Kräfte Yin und Yang. Dadurch inspiriert, soll er die Bewegungen des Tai Chi Chuan entwickelt haben. Bewegungen, die dem Prinzip des stetigen Wandels von Yin und Yang folgen und den natürlichen Energiefluß (Ch'i) im menschlichen Körper weder blockieren noch verschwenden.
Praxis und Wirkung des Tai Chi Chuan
Klassischer Bestandteil der Tai Chi Chuan Praxis ist das Erlernen und Ausüben der Tai Chi Form, ein langsam und gleichmäßig ausgeführter Bewegungsablauf. Ziel dabei ist es die inneren Energien zu stärken und zu kultivieren, sich zu zentrieren und den Körper und Geist zu entspannen. Durch das regelmäßige Praktizieren von Tai Chi Chuan lösen sich Verspannungen, der Körper richtet sich auf, der Geist wird klar und ruhig. Ein Gefühl von Gelassenheit und Ausgeglichenheit stellt sich ein.
Unabhängig von der körperlichen Konstitution, kann Tai Chi Chuan von jedem Menschen jeglichen Alters erlernt bzw. praktiziert werden.
Der authentische Yang-Stil
Der authentische Yang-Stil umfasst die verschieden Formen und Aspekte des Tai Chi Chuan aus der Tradition der Yang-Familie. Das Hauptaugenmerk liegt auf das Erlernen und Praktizieren der traditionellen langen Form und deren Vertiefungsstufen. Weitere Bestandteile sind zahlreiche Ch'i Kung- und Meditationsübungen, verschiedene Partnerübungen und Waffenformen.
Dabei ist der Lehrer der ITCCA Leipzig stetig bemüht das Wissen um das Tai Chi der Yang Familie so detailgetreu und authentisch, wie er es von seinen Lehrern erhält, an seine Schüler weiterzugeben.
